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Fall Skripal: Russland kündigt "sehr bald" Sanktionen an

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Im Fall Skripal will auch Russland "sehr bald" britische Diplomaten ausweisen, im Gegenzug zu der entsprechenden britischen Maßnahme.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte auch, über Vergeltungsmaßnahmen werde man zuerst Großbritannien selbst informieren und dann die Öffentlichkeit.

Man arbeite noch an diesen Maßnahmen, sie kämen bald, sagt ebenso seine Sprecherin Maria Sacharowa: Großbritannien habe nach wie vor keine Informationen geliefert, die das Geschehene irgendwie erklären könnten.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS sagte Lawrow auch, er hoffe auf eine Erholung Skripals, damit dieser selbst zur Aufklärung beitragen könne.

Das Außenministerium und andere Behörden schlügen Schritte vor, die Entscheidung werde Präsident Wladimir Putin treffen, sagte dessen Sprecher Dmitri Peskow.

Russland bestreitet, mit dem Anschlag etwas zu tun zu haben. Es verlangt auch, dass es das verwendete Gift und andere Beweismittel selbst untersuchen darf.

Die britische Regierung hatte gestern unter anderem angeordnet, dass dreiundzwanzig russische Diplomaten das Land binnen einer Woche verlassen müssten.