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150 Wale gestrandet

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150 Wale gestrandet

In Australien sind mehr als 150 Wale gestrandet. Die meisten verendeten grausam. Die Behörden fürchten nun, dass die Kadaver Haie in die Nähe des Ufers locken. Sicherheitshalber wurden in der Gegend von Hamelin Bay die Strände und das Meer am Freitag gesperrt.

In der Bucht - etwa 300 Kilometer südlich der Großstadt Perth - war trotz aller Rettungsversuche nur noch etwa ein Dutzend der 150 gestrandeten Tiere am Leben. Warum sie an Land schwammen, weiß man nicht.

Den Helfern bot sich ein jämmerliches Bild. Über Hunderte Meter hinweg schwammen tote Wale - die meisten davon sogenannten Kurzflossen-Grindwale - im seichten Wasser oder lagen am Strand. Nur einige wenige bewegten sich noch.

Möglicher Grund: Wenn ein Wal strandet, folgen die anderen weil sie Herdentiere sind

Die Wal-Expertin Rebecca Walfard von der Curtin-Universitätin Sydney nannte als einen der wichtigsten Gründe die engen Verbindungen innerhalb einer Herde: "Wenn ein Wal strandet, haben die anderen die Tendenz, ihm zu folgen."

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