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1,3 Milliarden Christen begehen die Karwoche

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1,3 Milliarden Christen begehen die Karwoche

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Weltweit feiern die christlichen Kirchen den Palmsonntag. Die Tradition erinnert an die Ankunft Jesu Christi in Jerusalem, bevor er fünf Tage später am Karfreitag gekreuzigt wurde.

Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und endet am Ostersonntag mit der Auferstehung. Orthodoxe Christen, die einen anderen Kalender verwenden, feiern den Palmsonntag eine Woche später.

In Rom rief Papst Franziskus auf dem Petersplatz einen Tag nach den Anti-Waffen Protesten in den USA die Jugend auf, nicht zu schweigen, sondern für ihre Belange einzuteten:

"Es liegt an dir, nicht zu schweigen. Auch wenn andere schweigen, auch wenn wir älteren schweigen, einige vielleicht korrupt, wenn die ganze Welt schweigt und ihre Freude verliert, dann frage ich euch: Werdet ihr euer Stimme erhben? Ich bitte euch!"

In Jerusalem versammelten sich Christen in der Grabeskirche. Als Teil der traditionellen Prozession gehen die Pilger den Weg Jesu vom Ölberg in die Jerusalemer Altstadt. Mit den Palmwedel wird gewunken, um Jesus symbolisch wie vor über 2000 Jahren zu begrüßen, als er triumphierend nach Jerusalem zurückkehrte.

Auch in Bethlehem feierten die Gläubigen in der Geburtskirche. Der Einzug Jesu in Jerusalem ist ein Ereignis, das in allen vier der bekanntesten christlichen Evangelien erwähnt wird.

Die Philippinen sind das einzige überwiegend katholische Land in Asien, acht von zehn Filipinos sind Katholiken. Palmwedel segnen zu lassen ist auf den Philippinen seit Generationen überliefert. Nach der Messe hängen Filipinos die Wedel vor ihren Häusern in dem Glauben auf, böse Geister und Unglück abzuwehren.