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'Isle of Dogs': Kino – auf den Hund gekommen

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'Isle of Dogs': Kino – auf den Hund gekommen

'Isle of Dogs': Kino – auf den Hund gekommen
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In Wes Andersons Stop-Motion-Film verbannt der Bürgermeister einer japanischen Großstadt alle Hunde auf eine Müllinsel. Der zwölfjährige Junge Atari sucht seinen „Spots“, der als allererster dorthin zwangsverschickt wurde.

Der Animationsfilm mit den Stimmen von Tilda Swinton oder Scarlett Johansson lockte in San Francisco vor dem offiziellem Kinostart in den USA auch Hunde in Begleitung ihrer Frauchen und Herrchen ins Kino. Eine Ausstellung in London (The Store X on The Strand) zeigt die immense Bastelarbeit an den Hauptdarstellern.

Mark Waring, für die Animationen zuständig:

"Man sieht auch Wes, der rote Faden in all seinen Filmen ist das Detail und immer wieder das Detail. Und wenn du die Ausstellung siehst, dann ist das beinahe wie durch seine Augen, weil er jeden einzelnen Gegenstand abgesegnet hat und dann erst war es erlaubt, die Szenen aufzuzeichnen."

Etwa 1.000 Puppen - 500 Menschen und 500 Hunde - wurden gebastelt. Für jede einzelne Filmfigur wurden Püppchen in fünf verschiedenen Maßstäben hergestellt, jeder wichtige Darsteller nahm etwa 16 Wochen in Anspruch. 240 Mikro-Sets wurden gebaut, vom rot lackierten Municipal Dome über ein Wissenschaftslabor bis hin zu einer Sake-Bar mit winzigen Flaschen und den aschfarbenen Ruinen von Trash Island mit seiner schwebenden Straßenbahn.

Wow, alles von Hand.

Kinostart in deutschsprachigen Kinos ist der 10. Mai.

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