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"Art Basel": Zeitgenössische Kunst in Hongkong

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"Art Basel": Zeitgenössische Kunst in Hongkong

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REUTERS/Bobby Yip
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Sie ist die größte Messe für zeitgenössische Kunst in Asien und hat doch einen Namen, der irgendwie europäisch klingt: Die "Art Basel“ zeigt in Hongkong über 3000 Kunstwerke aus der ganzen Welt, in 248 Galerien.

China ist zu einem der wichtigsten Märkte für Kunst weltweit geworden, erklärte die Direktorin von Art Basel in Asien, Adeline Ooi: "Ich glaube, eines der einzigartigsten Dinge an der chinesischen Sammlerszene ist, dass es so viele unterschiedliche Generationen von Sammlen gibt. Von den gestandenen bis zu den jungen Sammlern in ihren Zwanzigern. Und ich glaube, dass wir über die Jahre einen Wechsel der Geschmäcker feststellen. Auch ein verändertes Interesse für Medien und Künstler aus der ganzen Welt."

Die "Art Basel Hong Kong“ versucht, für alle Sammler etwas bereitzuhalten. Von den berühmten Malereien de Koonings bis zu Jeff Koons' "Gazing Balls", die in Hongkong gleich in einer ganzen Serie gezeigt werden.

Koons war bei der Eröffnung sogar persönlich anwesend und erklärte seine Kunst: "Meine Arbeit basiert auf Philosophie. Und das wohl meist verwendete Wort in der Philosophie ist 'Reflektieren'. Deswegen arbeite ich so viel mit Reflektion. Wenn du etwas Reflektierendes siehst, bestätigt dich das. Aber es bestätigt auch alles andere in der Welt und im Universum."

Die "Art Basel" findet bereits zum sechsten Mal in Hongkong statt. Sie ist noch bis Ostersamstag geöffnet.

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