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Ex-Spion Skripal zuhause vergiftet

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Ex-Spion Skripal zuhause vergiftet

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Der vergiftete russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind zuhause in Kontakt mit einem Kampfstoff gekommen.

Die höchste Konzentration des Nervengifts Nowitschok wurde an der Tür des Wohnhauses in Salisbury gefunden. Russland streitet jegliche Verantwortung für den Anschlag ab.

Dazu der britische Außenminister Boris Johnson:

"Zuerst haben sie uns gesagt, dass es das Nervengift Nowitschok nicht gibt. Dann haben sie uns gesagt, dass es existiert, aber sie haben die Akten vernichtet. Dann sagten sie, der versuchte Mord an Sergej und Julia Skripal war die Rache für die vermeintliche Vergiftung von Iwan dem Schrecklichen durch Großbritannien und wir haben es selber getan, um die Weltmeisterschaft zu verderben. In der Tat hat das Auswärtige Amt bisher 24 solcher lächerlichen Spinnereien gezählt".

Russische Behörden haben nun offiziell um Einblick in die Ermittlungen zu dem Giftanschlag gebeten. Die Tochter des Ex-Agenten sei russische Staatsbürgerin, hieß es in einer Mitteilung des staatlichen Ermittlungskomitees.