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April, April: Börsen leiden unter zänkischer Weltpolitik

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April, April: Börsen leiden unter zänkischer Weltpolitik

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Die Furcht vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China hat die asiatischen Aktienmärkte nach unten gezogen. Die Entscheidung Chinas, die Zölle auf 128 US-Produkte zu erhöhen, sorgte für Beunruhigung. Auch Technologiewerte gerieten unter Druck, nachdem US-Präsident Donald Trump wieder einmal den US-Onlinekonzern Amazon ins Visier genommen hatte.

Nikkei-Index, der breiter gefasste Topix-Index und Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gaben bis zu 0,9 Prozent nach.

INTEL, AMAZON, TESLA

Schon am Montag hatten die neue Eskalationsstufe im Handelsstreit zwischen den USA und China und Kursverluste bei Technologie- und Börsenschwergewichten wie Amazon die Wall Street nach der Osterpause in den roten Bereich gedrückt. Dow Jones, S&P und Nasdaq sackten bis zu 2,6 Prozent ab.

Vierundzwanzig Stunden zuvor waren Intel-Aktien um 6% gesunken, nach Berichten, dass Apple beschlossen hat, schon ab 2020 seine eigenen Chips in seinen Computern zu verwenden.

Donald Trump schoss sich weiter auf den Versandhändler Amazon ein. Auf Twitter schrieb er, die US-Post verliere durch Amazons Gestaltung der Versandgebühren Geld. "Das wird sich ändern." "Sie zahlen wenig oder gar keine Steuern an Bundesstaaten und Kommunen und sie benutzen unser Postsystem als ihren Botenjungen", so Trump am Donnerstag, viele Tausend Einzelhändler würden aus dem Geschäft gedrängt.

Fehlte nur noch der Aprilscherz von Elon Musk: Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla hatte aus Spaß die Pleite seines Unternehmens verkündet – minus gut 5 Prozent.

su mit dpa, Reuters