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Handelskonflikt eskaliert: China beschließt Vergeltung für US-Zölle

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Handelskonflikt eskaliert: China beschließt Vergeltung für US-Zölle

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Der Handelskonflikt zwischen Washington und Peking eskaliert. Der Chef der Welthandelsorganisation Roberto Azevêdo warnt vor den Folgen des Konflikts. Nach den umstrittenen US-Zöllen auf Stahl und Aluminium folgt die Vergeltung aus China.

Dazu Japans Außenminister Taro Kono:

"Japan muss den Rahmen des freien Handels auf der Grundlage der Welthandelsorganisation schützen. Der Premierminister wird die Bedeutung des Freihandelssystems betonen, wenn er US-Präsident Donald Trump während seines Besuchs in den Vereinigten Staaten trifft".

128 US-Produkte werden mit Zöllen zwischen 15 und 25 Prozent belegt, wie das chinesische Finanzministerium mitteilte.

Das hat Auswirkungen auf den Welthandel, so Jacob Parker, vom US-China Business Council:

"Wir haben von einigen Mitgliedern gehört, dass eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und China einigen ihrer internationalen Konkurrenten die Tür zum chinesischen Markt öffnen könnte".

Peking hat zunächst Vergeltungszölle im Umfang von drei Milliarden US-Dollar angedroht. Aktuell betroffen sind zurzeit unter anderem Wein, Schweinefleisch und Früchte, die aus den USA nach China eingeführt werden.

Die Zölle sollen Verluste ausgleichen, die China entstehen.