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Schwarzer Film: Acrimony-Premiere in New York

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Schwarzer Film: Acrimony-Premiere in New York

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Der Erfolgsregisseur Tyler Perry hat mit seinem Psychothriller "ACRIMONY" in New York Premiere gefeiert. Der Film handelt von einer Frau, gespielt von Taraji P. Henson, die sich an ihrem geschiedenen Ehemann rächen will. Bei der Premiere des nahezu komplett schwarz besetzten Thrillers sprachen die Stars anlässlich des 50. Todesjahres des Bürgerrechtlers Martin Luther King über dessen Bedeutung.

Crystle Stewart, Mss USA und Nebendarstellerin: "Er bedeutet mir unglaublich viel. Deswegen stehe ich heute hier und kann frei sprechen. Dank Martin Luther King können Afro-Amerikaner ihre Kreativität ausleben. Deswegen lieben und achten wir alle Martin Luther King."

Taraji P. Henson: "Die Tatsache, dass ich auf dem roten Teppich stehe und in einem Film mitwirke, ist ihm zu verdanken."

Lyriq Bent: "Wir alle reden darüber, wie großartig er war, aber wir handeln nicht danach. Das ist der nächste Schritt. Wir haben genug geredet. Jetzt müssen wir die Wahrheiten dieses Mannes umsetzen.."

Bis 1963 wurden Oskars nur an Weiße vergeben. Sidney Poitier war der erste Schwarze, der ihn für eine Hauptrolle erhielt. Erst 40 Jahre später gewann mit Denzel Washington ein weiterer schwarzer Schauspieler den Oskar und mit Halle Berry dann 2001 erstmals eine schwarze Frau.

Bürgerrechtler Al Sharpton: "Er hat uns sehr weit gebracht. Aber es ändert sich wieder. Sie wollen uns wieder zurück drängen. Wir müssen uns wehren und weiter vorwärts streben."

Anwältin und Polit-Kommentatorin Angela Rye: "Wir haben noch viel zu tun, aber ich verliere die Hoffnung nicht. Die jungen Leute, die für eine Reform des Waffengesetz demonstrieren - das bedeutet mir sehr viel. Ich blicke voller Hoffnung in die Zukunft."

Das schwarzes Kino in letzter Zeit einen Aufschwung erlebt, liegt auch an Schauspielern und Filmemachern wie Denzel Washington, Chiwetel Ejiofor und Halle Berry, oder Autoren wie Spike Lee, Tyler Perry and Steve McQueen.

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