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Nach Amokfahrt von Münster: Rätseln über Motiv des Täters

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Nach Amokfahrt von Münster: Rätseln über Motiv des Täters

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Nach der Amokfahrt von Münster mit 3 Toten und über 20 Verletzten haben der deutsche Innenminister Horst Seehofer und sein nordrhein-westfälischer Amtskollege Herbert Reul sich bei Polizei und Sicherheitskräften bedankt. Seehofer bestätigte auch die bisherigen Erkenntnisse und sagte:

"Wir haben jetzt wieder erlebt, dass bei allen Bemühungen einer staatlichen Gemeinschaft, bei allem Menschenmöglichen, was wir tun müssen für den Schutz unserer Bürger, dass leider eine absolute Sicherheit nicht möglich ist."

Nach Polizeiangaben gab es keine Hinweise auf weitere Tatverdächtige:

"Wir wissen jetzt, es war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Einzeltäter, es war ein Deutscher, es war kein Flüchtling. Wir wissen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen islamistischen Hintergrund gab", sagte der nordrhein-westfälische Innenminister.

Der 48-Jährige Täter soll psychisch labil gewesen sein. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll er vor seiner Tat eine Mail an Bekannte verfasst haben. Darin habe er sein Leben aufgearbeitet und Schuldige für sein Scheitern benannt. In einer seiner Wohnungen sei zudem ein 18-seitiges Schreiben entdeckt worden, in dem er sich mit seinen schwierigen Kindheitserlebnissen auseinandersetzte.