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Warum zahlreiche Nutzer BFF auf Facebook eingeben

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Warum zahlreiche Nutzer BFF auf Facebook eingeben

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REUTERS/Aaron P. Bernstein
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Viele Facebook-User tippen zur Zeit BFF, um zu prüfen, ob ihr Konto zu den mindestens 87 Millionen gehört, deren Daten ungewollt weitergegeben wurden. Schon seit einigen Wochen geht das Gerücht um, Mark Zuckerberg selbst habe BFF zur Überprüfung der Sicherheit von Facebook-Accounts eingeführt.

Doch das ist falsch.

Das Gerücht besagt, dass - wenn die auf Facebook eingegebene Buchstabenfolge BFF nach dem Eintippen GRÜN - erscheine, sei das Facebook-Konto sicher. Doch viele englischsprachige Tech-Internet-Seiten warnen vor dieser Fakenews. So geht zum Beispiel "Snopes" den Gerüchten nach und kommt zu dem Ergebnis GRÜN oder NICHT GRÜN, das bedeutet gar nichts.

BFF steht für BEST FRIENDS FOREVER (Für immer beste Freunde) - abgeleitet von einer gleichnamigen NBC-TV-Serie, die seit 2011 ausgestrahlt wurde. Und im Prinzip könnte BFF zu den Begriffen gehören, die seit Ende 2017 auf Facebook mit verschiedenen Farben unterlegt werden - wie zum Beispiel "congratulations" oder "Gl¨ückwunsch", die - wenn alles klappt - ROT erscheinen.

Facebook-CEO Mark Zuckerberg hatte versprochen, dass die User, die vom Datenskandal um das Analyse-Unternehmen Cambridge Analytica betroffen seien, ab Montag, den 9. April 2018 darüber informiert würden, dass ihr Konto "gehackt" und ihre Daten weitergegeben wurden.

In der euronews-Redaktion haben wir niemanden gefunden, der die Information erhalten hat, dass sein Facebook-Konto vom Datenskandal betroffen sei.

Ein Twitterer verbreitete schon Ende März, dass die Falschmeldung um BFF auf Facebook tausenfach die Runde machte.