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Ryanair streicht innergriechische Verbindungen

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Ryanair streicht innergriechische Verbindungen

Ryanair streicht innergriechische Verbindungen
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Die irische Fluggesellschaft Ryanair will ihre innergriechischen Flugverbindungen reduzieren. Ab Juni soll jeweils eine Maschinen von Athen und Chania nach Deutschland verlegt werden, um dort neue Verbindungen zu bedienen.

Hohe Flughafengebühren sind laut Ryanair der Grund für die Umstrukturierungen. Das Unternehmen will sich im Sommer auf Verbindungen zwischen Griechenland und internationalen Zielen konzentrieren. So lasse sich die Zahl der im Land stationierten Flugzeuge verringern, was etwa weniger Standgebühren bedeute.

Bereits im vergangenen Oktober hatte Ryanair-Geschäftsführer David O'Brian über die hohe Gebührenlast geklagt: "Wir haben mehrere Minister angeschrieben und gebeten, die Steuern im Winter zu senken, damit wir weiter fliegen können."

Mit der Schließung des Ryanair-Standorts auf Kreta fallen in Zukunft auch die Verbindungen zwischen Chania und den Flughäfen in Kattowitz, Venedig, Treviso und Vilnus weg. Die Sommerverbindungen zwischen Athen und Mykonos, Santorin und Thessaloniki sollen erhalten bleiben. Alle anderen innergriechischen Verbindungen sollen eingestellt werden.

Ryanair macht Fraport Griechenland für die hohen Gebühren verantwortlich. Die Betreibergesellschaft mache die Teilnahme am innergriechischen Wettbewerb damit unmöglich.