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Fall Skripal: OPCW weist Moskaus Darstellung zurück

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Fall Skripal: OPCW weist Moskaus Darstellung zurück

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Sergej Skripal ist laut Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen ausschließlich mit Nowitschok vergiftet worden. Damit weist die OPCW die Behauptung Moskaus als falsch zurück, wonach in Salisbury auch ein westlicher Kampfstoff zum Einsatz kam.

Mit diesem Verhalten belaste sich Russland nur selbst, meint der britische OPCW-Vertreter Peter Wilson: „Ich denke, es ist klar, dass Russland jetzt erstens sein Chemiewaffenprogramm offenlegen und zweitens Klarheit darüber schaffen sollte, was wirklich passiert ist. Heute wurde wieder deutlich, dass Moskau weiter große Mengen an Desinformation verbreitet.“

Doch Russland beharrt auf der eigenen Version: Die Untersuchungen zum Giftanschlag auf den Ex-Spion seien manipuliert.

OPCW-Vertreter Alexander Shulgin sagte: „Wir versuchen, Ihnen klarzumachen, dass unsere britischen Kollegen nichts als Lügen erzählen.“

Skripal und seine Tochter waren Anfang März im englischen Salisbury vergiftet worden. Der Ex-Spion ist offenbar auf dem Weg der Besserung. Julija Skripal konnte das Krankenhaus mittlerweile verlassen.