Eilmeldung

Eilmeldung

Chemiewaffenexperten in Syrien: Frustration über Stillstand wächst

Sie lesen gerade:

Chemiewaffenexperten in Syrien: Frustration über Stillstand wächst

Chemiewaffenexperten in Syrien: Frustration über Stillstand wächst
Schriftgrösse Aa Aa

Chemiewaffenexperten der Vereinten Nationen sitzen weiter in der syrischen Hauptstadt Damaskus fest. Nach Schüssen auf einen UN-Konvoi stagnieren die geplanten Ermittlungen zum mutmaßlichen Giftgasanschlag auf die syrische Stadt Duma am 7. April, die Frustration wächst.

Syrien und das mit ihm verbündete Russland bestreiten, dass es einen solchen Angriff gegeben hat. Einige der aus Duma geflohenen Menschen berichten vom Gegenteil:

"Wir haben Granateinschläge gehört und danach begann es, nach Chlor zu riechen, ein sehr strenger Geruch. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Wir haben den Kindern Masken aufgesetzt, aber der Geruch wurde immer stärker. Ich habe gemerkt, wie mein Bewusstsein schwand. Mir war schwindelig und meine Augen tränten. Mein Mann hat mich zum medizinischen Stützpunkt gebracht", sagt Rasha Edlbi.

Wann das Expertenteam nach Duma fahren könnte, ist unklar. Die Sicherheitssituation müsse untersucht werden, bevor die UN-Mitarbeiter erneut dorthin fahren könnten, sagte ein Sprecher der Vereinten Nationen.

Großbritannien und die USA werfen Syrien und Russland vor, die Untersuchungen der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) zu blockieren.