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Plácido Domingo, Sonya Yoncheva und Verdi: Eine ganz besondere Verbindung

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Plácido Domingo, Sonya Yoncheva und Verdi: Eine ganz besondere Verbindung

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Verdi hatte schon immer eine wichtige Bedeutung in Plácido Domingos Karriere. Mehr als 20 Verdi-Rollen hat er interpretiert. In diesem Bonus spricht er über das Schaffen des berühmten Komponisten - und seinen Schützling Sonya Yoncheva. 2010 gewann die bulgarische Sopranistin seinen renommierten Gesangswettbewerb "Operalia".

Plácido Domingo: "Verdi ist in jeder seiner Schaffensphasen einfach grandios: der frühe Verdi, der mittlere, der reife, der späte Verdi. Alle seine Opern sind phänomenal.

Meinung

Placido ist ein unglaublich großzügiger Künstler und hat sich das all die Jahre über bewahrt.

Sonya Yoncheva Sopranistin

"Erst vor Kurzem sprach ich über die Rhythmik in seinen Werken. Es gibt so viele Cabalettas. Und dann die rhythmischen Ideen dahinter bei 'La Traviata', in 'Parigi, o carapaliggio' (er summt und imitiert verschiedene Rhythmen) oder in 'Ernani'.

All diese unterschiedlichen Rhythmen sind in den Sopran-, Tenor-, Bariton- und Mezzo-Stimmen zu hören. Diese große Vielfalt ist unglaublich."

2010 gewann Sonya Yoncheva Domingos "Operalia"-Wettbewerb. Dank Verdi treffen sich die beiden an MET wieder.

Sonya Yoncheva: "Sie hören, was ich von Plácido gelernt habe. Genau so, wie er jetzt mit Ihnen spricht, ist er auch bei den Proben. Jeder wird von seiner Energie mitgerissen."

"Ich hatte das große Glück, sie von Anfang an zu begleiten", erwidert Domingo." Wir sind so stolz, dass sie Operalia gewonnen hat.

Ich bin sehr glücklich. Es ist inspirierend mit einer Künstlerin zu arbeiten, die so viel Tiefe besitzt, eine herausragende Technik - und so viel Gespür."

Sonya Yoncheva: "Placido ist ein unglaublich großzügiger Künstler und hat sich das all die Jahre über bewahrt. Diese bodenständige Energie entspringt den einfachen Dingen, die das Leben so viel schöner machen. Das ist unschätzbar!"

Plácido Domingo: "Man versucht natürlich, das, was man gelernt hat, an die junge Generation weiterzugeben. Wissen Sie, es ist immerhin meine 49. Saison an der Metropolitan Opera."

Sonya Yoncheva: "Das wünschen wir uns auch für die Zukunft!"

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