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50 Verletzte am Salzburger Hauptbahnhof nach Zugunglück

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50 Verletzte am Salzburger Hauptbahnhof nach Zugunglück

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Mehr als 50 Fahrgäste sind am frühen Freitagmorgen bei einem Zugunglück am Salzburger Hauptbahnhof verletzt worden. Eine Frau musste nach Rippenbrüchen und einem Milzriss operiert werden.

Zwei Nachtzüge waren nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zusammengestoßen. Eine Rangierlok sollte Waggons des Nachtzugs aus Venedig mit Waggons eines sogenannten Nightjets aus Zürich koppeln, als es zu der Kollision kam.

Sophie ist am Fuß verletzt.

Sophie aus Vorarlberg hat sich am Fuß verletzt. Sie erzählt: "Wir waren ganz vorne im Waggon. Ich war wach. Der Zug stand. Dann hat es einen Schlag getan und wir sind nach vorne gekracht. Hinter uns war alles kaputt und es lagen Glassplitter überall. Viele Teile waren abgebrochen."

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhaus gebracht. Viele konnten das Krankenhaus aber nach kurzer Zeit wieder verlassen.

Notarzt Thomas Walder erklärt: "Bei unserem Eintreffen herrschte bereits ein kontrolliertes Chaos. Die Feuerwehr hatte alles relativ gut strukturiert. Da es nur Leichtverletzte waren, war es eher schwierig, dass die Verletzten in Bereiche eingeteilt werden konnten, in denen wir sie ordnen konnten und dass sie dann nach Schweregrad abtransportiert werden konnten. Es hat eigentlich alles gut funktioniert."

Ob menschliches Versagen der Grund für den Zusammenstoß war, war zunächst unklar. Die Ursachenforschung habe begonnen, so die ÖBB.

Der Notarzt ist vor Ort.