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Leben auf Kuba ohne Castro

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Nach fast 60 Jahren beginnt für die Menschen in Kuba ein Leben ohne einen Castro als Staatschef. Aber der neue Präsident Miguel Diaz Canel übernimmt ein Land, das in großen Schwierigkeiten steckt.

Aurelio Alonso war während der kubanischen Revolution Anfang 20. "Wir stehen am Anfang einer sehr wichtigen Amtszeit", erklärt er. "Sie ist von entscheidender Bedeutung. Das liegt nicht nur an dem neuen Präsidenten sondern an der schwierigen wirtschaflichen und sozialen Situation. Diaz Canel hat ein Programm, aber die Sache ist kompliziert."

Das Internet hat Kubas Gesellschaft modernisiert. Jose Jasan ist der Gründer von El Toque, einer Webseite, die der neue Präsident kritisiert hat. ""Vor einigen Monaten kam ein Video in Umlauf, in dem Diaz Canel behauptet, Kubas alternative Medien seien im Ausland geschaffene Mittel zum Umsturz. Diese Meinung beruht auf Vorurteilen nicht auf Tatsachen. Er hat nicht verstanden, dass sich die kubanische Gesellschaft Veränderungen wünscht. Die Menschen wollen Informationen, die so verbreitet werden, wie wir es in unserem Kanal tun."

"Während der ersten paar Monate der Präsidentschaft von Miguel Diaz Canel erwarten sich die Kubaner keine großen Veränderungen", sagt der Euronews-Reporter Hector Estepa. "Der neue Präsident wird zumindest in den kommenden fünf Jahren der politischen Agenda seines Vorgängers Raul Castro fogen. Castro bleibt der Vorsitzende der Kommunistischen Partei, die -- so glauben viele Kubaner -- Diaz Canel politisch überwachen wird."