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Antonio Banderas erfindet sich mit Picasso neu

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Antonio Banderas erfindet sich mit Picasso neu

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Antonio Banderas hat sich mit Picasso neu erfunden: Der Schauspieler, der ebenso wie der Künstler aus Málaga stammt, verkörpert den spanischen Maler in der US-amerikanischen Serie "Genius". Die zehnteilige zweite Staffel soll in 171 Ländern auf 45 Sprachen zu sehen sein, wie der Pay-TV-Sender "National Geographic" mitteilte, der die Serie auch in Deutschland zeigt:

"Diese Rolle hat mir definitiv die Chance gegeben, den anderen Antonio Banderas zu töten, von dem ich genug hatte, den Actionhelden, all die Rollen, die ich in Amerika gespielt habe. Ich bin sehr stolz auf einige von ihnen, aber ich bin auch sehr stolz auf die Arbeit mit Pedro Almodóvar in Spanien. Die Rolle gab mir die Möglichkeit, dieses Image loszuwerden und nachdenklicher und ernster zu spielen", sagt Antonio Banderas. "Viele Leute haben mir gesagt, dass Picassos dunkle Seiten in seiner Beziehung zu Frauen liegen, dass er ein Womanizer war. Das glaube ich nicht. Er ist natürlich nicht perfekt, aber er ist nicht die Art von Mann, der eine Frau nur ins Bett bekommen will. Er verliebte sich in jede Einzelne, aber gleichzeitig schöpfte er aus ihnen die Energie, die er brauchte, um etwas zu schaffen, und als er an den Punkt kam, an dem sie ihm nichts mehr geben konnten, musste er fast wie ein Vampir jemand anderen finden, der ihm die Energie gab, die er brauchte".

Gedreht wurde in Malaga, Paris, Barcelona, Budapest und auf Malta.

Kapitel eins und zwei von "Genius: Picasso" sind am 26. April auf "National Geographic" zu sehen.

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