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Teleprometheus - medizinisches Wissen online

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Teleprometheus - medizinisches Wissen online

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Eleni ist Krankenschwester auf der Intensivstation des Nicosia General Hospital, hier hat sie Teleprometheus kennen gelernt.

"Ich hatte tatsächlich einen Patienten, der einen bestimmten Eingriff brauchte, also brauchte ich etwa fünf oder zehn Minuten, um herauszufinden, was ich tun musste."

Rund 400 medizinische Fachkräfte in zwei Krankenhäusern in Zypern und Griechenland nutzen dieses 650.000 Euro teure E-Learning-System, das größtenteils aus dem europäischen Kohäsionsfonds finanziert wird. Teleprometheus hält multimediales Schulungsmaterial zur Intensivmedizin und der Pflege danach für Krankenschwestern, Ärzte und Psychologen bereit. Aber auch Angehörige haben Zugriff, können verstehen und lernen. Die Website dient aber auch dem Austausch von Fachleuten.

Dr. Maroinos Michaelides, Anästhesist:

"Wir können Informationen von anderen Zentren bekommen, wo ich nie war oder mit den Ärzten gesprochen hätte. Entscheidend ist, das System baut Barrieren ab, Entfernung spielt keine Rolle mehr."

SMART REGIONS | Theleprometeus

Die interaktive Wissensplattform wird bald vollständig einsatzbereit sein. Es gibt zwei Teleprometheus-Bildschirme auf der Intensivstation und einen weiteren für die Familien der Patienten. Hunderte haben bereits von dem Angebot profitiert: sie sehen, welche Behandlung ihre Angehörigen im Krankenhaus bekommen und zuhause brauchen.

Für Intensivschwester Eleni hat das System einen großen Vorteil für Nicht-Mediziner:

"Die Informationen sind in einer leicht verständlichen Sprache, es gibt keine verwirrenden medizinischen Begriffe. Für Angehörige ist es sehr einfach zu verstehen, was das medizinische Problem ihres Verwandten ist."