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Europa League: Wenger-Abschied mit Titel?

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Ein Europapokalsieg zum Abschied - das wär's für Arsène Wenger, der sich am Saisonende nach 22 Jahren Arsenal von den Londonern trennt. Im Halbfinale der Europa League hat seine Mannschaft im Hinspiel gegen Atletico Madrid Heimrecht.

Wenger kann heute Abend aller Voraussicht nach wieder auf Mesut Özil, Petr Cech und Jack Wilshere bauen, die am Sonntag verletzungsbedingt den Sieg gegen West Ham verpassten.

„Wir sind eine Mannschaft, die gerne das Spiel bestimmt und Ballbesitz hat. Wir wollen versuchen, Atleticos Stärken auszuschalten. Das ist eine sehr starke Mannschaft“, so Wenger.

Sein Trainerkollege Diego Simeone hat den Vorgängerwettbewerb der Europa League, den UEFA-Pokal, als Spieler 1998 mit Inter Mailand gewonnen. 2012 führte er Atletico als Trainer zum Gewinn der Europa League.

„Egal, wer als Favorit bezeichnet wird: Das echte Leben beginnt, wenn der Schiedsrichter anpfeift“, bedient sich Simeone vor dem Duell mit Arsenal einer Floskel.

Im zweiten Halbfinale trifft der FC Salzburg auf Olympique Marseille. Vor 22 Jahren stand zuletzt eine österreichische Mannschaft in einem Endspiel eines Europapokalwettbewerbs. Um die Voraussetzung zu schaffen, im Rückspiel im eigenen Stadion die Möglichkeit zu haben, das Finale zu erreichen, muss die Mannschaft des deutschen Trainers Marco Rose erst einmal das Stahlbad im gefürchteten Vélodrome von Marseille überstehen.