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Opposition protestiert weiter

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Rund 10.000 Anhänger des armenischen Oppositionsführers Nikol Paschinjan versammelten sich in zweitgrößten Stadt des Landes, Gyumri. Dort erneuerte er seine Forderung, schon am Dienstag zum Regierungschef gewählt zu werden, nachdem die Opposition innerhalb weniger Tage die Regierung von Ministerpräsident Sargsjan zu Fall gebracht hatte.

Ruben Petrosian ist Geschäftsmann und Unterstützer der Opposition:

"Wir mögen ihn, weil er frei denkt. Wir trauen ihm zu die aktuelle Krise zu lösen. Dieser Mann kann eine Revolution in Armenien machen - und ein ehrenwerter Premierminister werden."

Auch der Student Aleksandr Khachatryan steht für den Wandel:

"Das ist ein friedlicher Kampf gegen unsere Art von Regime, kein Kampf gegen eine bestimmte Person, gegen den ehemaligen Präsidenten. Es ist ein Kampf gegen das System, das unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft zerstört hat".

Viele glaubten der Rücktritt von Sersch Sargsyan werde den Massendemonstrationen ein Ende setzen. Aber viele Bürger bleiben auf der Straße, der Rücktritt eines Politikers hat den Menschen in Armenien nicht gereicht.