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Armenien: "Mehr Demokratie, mehr Gerechtigkeit"

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Armenien: "Mehr Demokratie, mehr Gerechtigkeit"

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In Armenien gibt es weiter Proteste. Die Demonstranten wollen vor allem sicherstellen, dass an diesem Dienstag IHR Kandidat Nikol Paschinian zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Der Anführer der seit Wochen andauernden Protestwelle gilt als "Mann des Volkes", der entscheidend daran beteiligt war, Langzeitherrscher Sersch Sargsjan zu Fall zu bringen.

Die Menschen auf der Straße wollen entscheidende Veränderungen in ihrem Land - nicht nur ihren "Nikol" als Regierungschef.

Ein junger Armenier sagt in Eriwan: "Wir wollen das System verändern, wir wollen mehr Demokratie, wir wollen nicht mehr so leben wie vorher. Wir wollen korrekt bezahlt werden für unsere Arbeit, wir wollen Menschenrechte und keine politischen Gefangenen mehr in unserem Land."

Auch Armenier, die normalerweise im Ausland leben, beteiligen sich an den Protesten.

Einer erklärt: "Ich bin aus Brüssel hergekommen, denn zum ersten Mal sehen wir wirkliche Demokratie. Wir tun uns zusammen, und können etwas verändern. Ich bin hier als kleiner Tropfen in diesem Ozean des Wandels."

Apostolos Staikos für euronews in Eriwan

euronews-Reporter Apostolos Staikos beobachtet die Protestbewegung: "Wir haben einen Kampf gewonnen, aber der Krieg geht weiter, das ist die Botschaft von Nikol Paschinian an seine Anhänger. Der Anführer der Opposition ruft die Bürger dazu auf, weiter zu protestieren und zu kämpfen, für Gerechtigkeit, Demokratie und Freiheit."