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Mit Puppenköpfen gegen Straßenschäden - ein Erfolgsrezept

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Mit Puppenköpfen gegen Straßenschäden - ein Erfolgsrezept

Mit Puppenköpfen gegen Straßenschäden - ein Erfolgsrezept
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Neville Daytona
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Alle beschweren sich über die Schlaglöcher in einer viel befahrenen Straße in Swinden, im Südwesten Englands. Aber kaum jemand tut etwas. Das dachte sich Familienvater Neville Daytona und platzierte über die Wintermonate mehrere Puppenköpfe in eine besonders weit aufgerissene Stellen in der Straßendecke.

Neville Daytona erzählte Euronews, er habe "die Schnauze voll von dem Schlagloch" in Wroughton, einer Stadt in Wiltshire in seiner Nähe. Also beschloss er, es mit Puppenköpfen zu füllen - auch zur "Belustigung" der Verkehrsteilnehmer.

Er sagte, er sei es leid, wütend zu werden, und benutzte die in einem Wohltätigkeitsladen gekauften Köpfe, um etwas Lustiges für die Bewohner zu tun. Es sollte so aussehen, als wäre jemand in das Loch gefallen.

Schlaglöcher sind für viele Verkehrsteilnehmer in Südwestengland zu einem häufigen Ärgernis geworden. Dafür war auch das sogenannte 'Beast from the East' - eine Schlechtwetterlage, die die Region über mehrere Tage im Griff hielt, verantwortlich. Starke Schneefälle und Regen setzten den Straßen vielerorts außergewöhnlich stark zu.

Daytona ist gerne mit seinem Motorrad unterwegs. Mit dem Zweirad muss wegen der Schlaglöcher immer wieder besonders wachsam sein und ausweichen.

Der erste Puppenkopf stand eine Woche lang da, bis er weggeräumt wurde. Dayton füllte dann das Loch mit einer zweiten kleinen Schaufensterpuppe.

Der Gemeinderat hat inzwischen versprochen, eines der seit Monaten bestehenden Löcher zu reparieren. Allerdings erklärte Daytona, bei der letzten 'Reparatur' sei es hinterher noch schlimmer gewesen.

Falls es auch dieses Mal wieder so ist, bleibt ihm wohl nur, wieder seine Puppen zu platzieren.