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Diesel-Skandal: Millardenkosten für VW

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Diesel-Skandal: Millardenkosten für VW

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Die Strafanzeige in den USA gegen den ehemaligen Vorstand der Volkswagen AG, Martin Winterkorn, wiegt schwer. Lange war es relativ ruhig um den Ex-Chef. Doch plötzlich kehrt die Affäre mit voller Wucht zurück.

Wenige Tage nach dem Skandal um umweltschädliche Fahrzeuge im September 2015 war der Konzernchef zurückgetreten. Nun greift der lange Arm der US-Justiz nach Winterkorn.

Mindestens 25 Milliarden Euro kostet VW der Betrug in den USA. Ein massives Rückkaufprogramm ist in der Rechnung enthalten. VW muss bis Juni 2019 85 Prozent der betroffenen Fahrzeuge zurückkaufen oder reparieren.

In der Diesel-Affäre, der größten Krise der VW-Geschichte, schien der Ex-Chef eher glimpflich davonzukommen.

Nun wird Winterkorn zum hochrangigsten Beschuldigten im Strafverfahren gegen mutmaßlich mitverantwortliche VW-Mitarbeiter. Auch wenn es keine Verurteilung gibt, der Imageschaden für VW bleibt.