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Paris: Gustav Klimts Kunst digital in Szene gesetzt

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Paris: Gustav Klimts Kunst digital in Szene gesetzt

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Einmal durch Gustav Klimts Blumenwiesen oder Werke wie "Der Kuss" spazieren. Im neuen Pariser Kulturzentrum "Atelier des Lumières" können die Besucher die Kunst des Österreichers nicht nur ansehen, sondern regelrecht in Klimts Welten eintauchen.

Seine Malereien fließen über Wände und Böden der früheren Gießerei, verschmelzen miteinander. 140 Beamer machen's möglich. Musikalisch begleitet wird die Ausstellung von Gustav Klimts Zeitgenossen aus dem Wien der Jahrhundertwende – eine echte Multimediashow.

Der Direktor des "Atelier des Lumières", Michael Couzigou, erklärt: "Wir zeigen, wie sich Gustav Klimt entwickelt hat. Wir betrachten seine Anfänge als Maler in Wien, die geprägt waren von historischen Einflüssen. Dann kommen wir langsam zur Secession und zu Klimt, der sich vom künstlerischen Akademismus emanzipierte, seine eigene Bewegung schuf. So trug er zur Entwicklung neuer Kunstformen wie dem Symbolismus und dem Jugendstil bei. Wir reisen durch Gustav Klimts Werk im Wandel der Zeit."

So wie Klimt mit der Tradition brach, will sich auch das "Atelier des Lumières" von den klassischen Museen in Paris absetzen. Das digitale Kunstzentrum richtet sich gezielt an Familien mit Kindern – und an Menschen, denen es in traditionellen Ausstellungen schnell zu langweilig wird.