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Dak'art 2018: Zeitgenössische Kunst in Senegals Hauptstadt

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Dak'art 2018: Zeitgenössische Kunst in Senegals Hauptstadt

Dak'art 2018: Zeitgenössische Kunst in Senegals Hauptstadt
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Reuters
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Bunte Farben, mitreißende Energie und vor allem überschäumende Kreativität: Das alles ist derzeit in der senegalesischen Hauptstadt Dakar vertreten. Hier findet nämlich die 13. Biennale der zeitgenössischen afrikanischen Kunst statt.

Rund 75 Künstler aus 33 Ländern sind dabei. Eine gute Gelegenheit für einen internationalen Austausch.

"Es entsteht hier ein gewisser Reichtum, zwischen Künstlern, die zu Gast sind und Galeristen. Freunde kommen, um zu sehen, was wir machen. Bis jetzt bin ich ehrlich gesagt über die gemeinsamen Interaktionen, die wir bereits hatten, sehr glücklich", erklärt der Künstler Alioune Badara Sarr aus Senegal.

Die Kunstbiennale, auch Dak'art genannt, existiert bereits seit über 20 Jahren und gilt als die älteste Kunstveranstaltung des Kontinents. 2018 steht sie unter dem Motto der Freiheit, der Emanzipation und der Verantwortung.

Der künstlerische Leiter der Biennale, Simon Njami, sagt: "Die Arbeit in Afrika muss nachhaltiger sein, denn es gibt nicht unbedingt Kunstschulen oder Museen. Die Lösung ist auch nicht das Museum. Für mich ist die Lösung die tägliche Präsenz zeitgenössischer Kunst."

Das Kunstevent dauert einen Monat und läuft bis zum 2. Juni. In diesem Jahr werden in Dakar wieder Tausende Besucher aus der ganzen Welt erwartet. Auch die eigene Kreativität kann zum Ausdruck gebracht werden.

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