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Erstes ESC-Halbfinale: 6 Momente zum Erinnern

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Erstes ESC-Halbfinale: 6 Momente zum Erinnern

Netta aus Israel performt "Toy"
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REUTERS/Rafael Marchante
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Der erste ESC-Abend ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Das heißt so richtig erfolgreich war der Abend eigentlich nur für 10 der 16 Teilnehmer. Sowohl die Künstler, die ausgeschieden sind, als auch diejenigen, die auf ihre Teilnahme am Samstag hinfiebern, haben für erinnerungswürde Momente gesorgt. Wir fassen einige davon zusammen.

1. Der weißrussische Casanova

Ein waschechter Rosenkavalier war Alekseev aus Weißrussland. Während seiner Performance von "Forever" platzen dem 24-Jährigen rose Rosen aus dem Bauch - das ganze natürlich nur animiniert für Zuschauer an den Bildschirmen.

2. Das Camping-Kleid

Nicht nur ihre Stimme zeigt, dass hinter ihrem Auftritt viele Stunden Vorbereitung stecken. Die Estin Elina Nacheayeva sang ihr Lied "La Forza" auf Italienisch. Vorbereitung ist auch das Stichwort für das Outfit der professionnellen Opernsängerin: Das 8-Kg-Kleid mit einem riesigen Rock diente als Projektionsfläche für Lichteffekte. Ihre Gestik steuerte die Animation, die ein bisschen an ein Gewitter oder Vulkanausbruch erinnerte.

Für ihren Auftritt wurde sie samt Kleid auf die Bühne getragen.

Auf Twitter schrieb eine Zuschauerin, "Voll das praktische Kleid für den Campingurlaub. Zelt und Fernseher in einem!"

Auch mit einem offensichtlichen Flirt zwischen ihr und dem portugiesischen Moderator auf der Pressekonferenz nach der Show fiel Nacheayeva auf.

REUTERS/Pedro Nunes
Die Estin mit ihrem beeindruckenden 8-Kilo-KleidREUTERS/Pedro Nunes

Es werde LICHT!

3. Der plötzliche Kostümwechsel

Musikalisch überzeugend, aber leider nicht weiter ist das Duo aus Mazedonien. Während des Songs "Lost and Found" verlor die Sängerin Marija Ivanovska die Hälfte ihres Kleides. Obwohl es wohl so geplant war, erhielt sie nicht besonders viel Lob ihre "Unterwäsche"...

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Zunächst im glänzend pink...REUTERS/Rafael Marchante

Reuters
"Unterwäsche"-Tanz aus MazedonienReuters

4. Nachwuchs für James Bond?

Sowohl die Lieder aus Belgien "A Matter of Time" von Sennek als auch die Kroatin Franka mit ihrem Song "Crazy" erinnerten zahlreiche Nutzer in den sozialen Medien an Lieder für James Bond Filme. Beide Länder schafften es nicht ins Finale, der Vergleich mit Titelliedern aus den berühmten Agentenfilmen dürfte den Künstlern aber ein Trost sein...

Übrigens ähnelten sich nicht nur die Lieder. Auch die Outfits der beiden Sängerinnen waren sich sehr ähnlich. Offenbar kein Erfolgsrezept.

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Franka aus Kroatien führt "Crazy" aufREUTERS/Rafael Marchante

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Belgiens Sennek auf der ESC-Bühne mit "A Matter of Time"REUTERS/Pedro Nunes

5. Ein Popowackler - mit Rucksack

Ein Moment zum Erinnern war auch das fröhliche Powackeln von Tschechiens Mikolas Josef. Der 22 Jahre alte Justin-Bieber-Verschnitt schaffte es mit seinem selbst geschrieben und produziertem Lied "Lie To Me" ins Finale am kommenden Samstag.

Teil seiner Bühnenshow war neben Breakdance und sonstigen akrobatischen Einlagen auch das synchrone Powackeln in die Kameras. Kurz zuvor wurde im von seinen Mittänzern ein Rucksack angezogen. Weil es sich so einfach besser wackeln lässt...?

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Mikolas Josef und der RucksackREUTERS/Pedro Nunes

6. Achso, ja und das sind die ersten 10 Finalisten...

  • Österreich: Cesár Sampson - "Nobody But You"

  • Estland: Elina Nechayeva - "La forza"

  • Zypern: Eleni Foureira - "Fuego"

  • Litauen: Ieva Zasimauskaitė - "When We’re Old"

  • Israel: Netta - "Toy"

  • Tschechische Republik: Mikolas Josef - "Lie To Me"

  • Bulgarien: Equinox - "Bones"

  • Albanien: Eugent Bushpepa - "Mall"

  • Finnland: Saara Aalto - "Monsters"

  • Irland: Ryan O'Shaughnessy - "Together"