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Bahnbrechende Forschung mit Hochleistungslasern

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ELI Beamlines ist eine europäische Laserforschungseinrichtung, in der ein internationales Team derzeit die weltweit leistungsstärksten Lasersysteme installiert. Nach seiner Fertigstellung wird es bahnbrechende Forschung nicht nur in den Bereichen Physik und Materialwissenschaft, sondern auch in der biomedizinischen Forschung und der Laborastrophysik ermöglichen. Internationale Forschungsgemeinschaften haben offenen Zugang zu der Einrichtung.

Ein Wissenschaftler des Zentrums stellt sich vor:

"Mein Name ist Daniele Margarone. Ich bin ein italienischer Forscher und lebe seit zehn Jahren in der Tschechischen Republik. Ich bin am leistungsstärksten Laserprojekt der Welt beteiligt und meine Arbeit begeistert mich."

Wir sind in einem hochmodernen Zentrum in Tschechien. Dort arbeiten Forscher aus ganz Europa im Bereich Lasertechnik zusammen.

Mehr als 300 Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten bei ELI-Beamlines am Bau des leistungsstärksten Lasers der Welt. Ein europaweites Projekt mit einem Finanzrahmen von 277 Millionen Euro, das zu 85 Prozent aus dem Europäischen Struktur und Investitionsfonds finanziert wird.

Das Forschungszentrum hier ist eines von drei in der europäischen Laserforschung - zwei weitere Zentren gibt es in Rumänien und Ungarn.

"Wir bauen hier zwei Laser, deren Leistung 1 bzw. 10 Petawatt beträgt. Das sind die derzeit höchsten Werte, die bisher in dieser Technologie erreicht wurden", erklärt der wissenschaftliche Koordinator für Lasertechnologie Bedřich Rus.

Das Zentrum steht Wissenschaftler und Privatunternehmen für ihre Forschung offen.

Daniel Margarone erklärt: "Wir entwickeln eine innovative Technik für kompakte Ionen und um sie zu beschleunigen. Das Ziel ist außerdem, sie wirtschaftlicher zu machen als die heutigen Beschleunigungstechniken. Ein potenziell interessantes Anwendungsgebiet wäre im medizinischen Bereich bei der Behandlung von Tumoren, was wir in ca. 10 bis 20 Jahren realisieren wollen."

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