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Niedrige Wahlbeteiligung: Kein Vertrauen in die Politik

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Niedrige Wahlbeteiligung: Kein Vertrauen in die Politik

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Unter extrem hohen Sicherheitsbedingungen hat im Irak die Parlamentswahl stattgefunden. Inoffiziellen Angaben lag bei diesen ersten Wahlen seit dem Sieg über den IS die Liste von Regierungschef Haidar al-Abadi vorn, mit offiziellen Ergebnissen wird Anfang der Woche gerechnet.

Rund 900.000 Sicherheitskräfte waren im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Al-Abadi erklärte, die Iraker hätten in allen Provinzen "frei und sicher" wählen können.

Die Wahlbeteiligung war mit an die 44 Prozent sehr niedrig.

Ein Mann auf der Straße in Bagdad meint: ''Die Menschen haben kein Vertrauen mehr in die Politiker. Sie sind seit 15 Jahren an der Macht und nichts hat sich geändert."

Mehr als 24 Millionen Iraker waren zur Stimmabgabe aufgerufen. Sie entschieden unter fast 7000 Kandidaten über 329 Sitze im irakischen Parlament.