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Berlin verputzt Sumpfkrebs-Plage

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In Berlin wird eine tierische Plage einfach aufgegessen. Im Neuen See im Tiergarten und im Teich im Britzer Garten hat sich der Rote Amerikanische Sumpfkrebs dermaßen ausgebreitet, dass der Senat Fischern eine vorerst unbegrenzte Fangerlaubnis erteilte. Denn der Sumpfkrebs ist ein Eindringling und gefährdet das heimische Ökosystem.

Der Fischer Klaus Hidde sagt: "Wir vermuten eben, dass die Leute, die halt ein Aquarium haben, wo der Krebs eben zu groß wurde, dass die den praktisch zum Beispiel hier in den Britzer Garten eingesetzt haben. Dass dieser Krebs praktisch innerhalb eines halben Jahres geschlechtsreif ist, vermehrt der sich rasant."

Der Senat ließ die Tiere untersuchen und gab dann grünes Licht: Der Verzehr ist ungefährlich, Grenzwerte wurden nicht überschritten. Der Fischhändler Matthias Engels ist gleich eingestiegen und bietet nun Sumpfkrebse aus Berliner Gewässern an. Spitzenköche, so Engels, hätten bereits angefragt.