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Torra-Wahl: Ein trauriger Tag für Ines Arrimadas

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Torra-Wahl: Ein trauriger Tag für Ines Arrimadas

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Quim Torra will den Kurs seines Vorgängers Carles Puigdemont in Richtung einer Abspaltung der Region von Spanien fortsetzen. Gleichzeitig sagte er, er sei bereit mit Spaniens Regierung zu sprechen, wenn Ministerpräsident Mariano Rajoy bei anrufe, werde er sogar nach Madrid fahren.

Ines Arrimadas von den Ciudadanos glaubt nicht an die Kompromissbereitschaft Torras: "Heute ist ein trauriger Tag. Ein Nationalist ist gewählt worden, einer, der sagt, dass Katalonien nur denen gehört, die sich als Katalanen fühlen, der es nicht einmal fertig bringt, in Katalonien Spanisch zu sprechen. - Dieser Mann will keinen Dialog. Jetzt haben wir einen Puigdemont Hoch Zwei, einen Nationalisten mit fremdenfeindlichen Thesen."

Torra ist allerdings - anders als Puigdemont und viele andere katalanische Politiker - juristisch unbelastet.

Gabriel Rufián vom linken ERC ist erleichtert, dass beim fünften Versuch eine Regierung zustande kam: "Endlich hängt dieses Damokles-Schwert nicht mehr über uns und wir können mit dem Regieren anfangen." sagt er.

Jetzt wird sich zeigen, ob die Wunden, die in den vergangenen Monaten aufgerissen wurden, wieder heilen können. In Madrid hat Regierungschef Mariano Rajoy schon angekündigt, Recht und Gesetz werde weiter ausnahmslos angewendet.