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"Diamantino" gewinnt beim Filmfestival in Cannes

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"Diamantino" gewinnt beim Filmfestival in Cannes

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"Diamantino" gewinnt beim Filmfestival in Cannes den Hauptpreis der diesjährigen Kategorie "Semaine de la Critique". Die portugiesische Fussball-Krimikomödie verbindet abgefahrenen Humor mit ernsten Themen wie der Flüchtlingskrise oder EU-Politik.

Im Mittelpunkt des skurrilen Films steht die Figur Diamantino Manuel Fernandes Miranda, ein portugiesischer Fußball-Star, gespielt von Carloto Cotta. Dazu Regisseur Gabriel Abrantes:

"Fußball ist, neben anderen Sportarten, ein bisschen wie die" hohe Kunst "des 21. Jahrhunderts. Ich glaube das wirklich. Das verlorene Europacup Finale 2004 war für Portugal ein sehr dramatischer Moment. Oder als Zidane wegen des Kopfstoßes die WM verlassen hat. Auch das war ein sehr dramatischer Moment. All das hat keine Parallelen im Theater, in der bildenden Kunst oder im Kino".

Die verrückte Geschichte bietet eine gute Dosis Humor.

"Wir wussten von Anfang an, dass wir eine romantische Komödie machen wollten. Aber dann haben wir uns entschieden auch Spaß zu haben. Wir wollten etwas Action, also haben wir auch Elemente eines Actionfilms. Wir wollten auch einen Krimi, also haben wir auch einen jungen Flüchtling, der am Ende ein Mädchen ist, dass für den portugiesischen Geheimdienste arbeitet".

Das amerikanisch-portugiesische Regieduo Gabriel Abrantes und Daniel Schmidt, hat mit ihrem Spielfilmdebüt eine echte Perle geschaffen.

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