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Plan Einstein: Flüchtlinge werden zu Nachbarn

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Plan Einstein: Flüchtlinge werden zu Nachbarn

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Dema Kadre (21) ist aus Syrien geflohen. Sie lebt in Utrecht und ist Teil eines innovativen Projekt, finanziert mit Mitteln aus dem Kohäsionsfonds der EU, mit dem Namen Plan Einstein. Für sie bedeutet das, dass sie im Viertel Overvecht neue Freunde kennengelernt hat, mit denen sie zusammen lernt und die Freizeit verbringt. "Das hat mein Leben verändert", sagt sie.

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Vor acht Monaten war sie in die Niederlande gekommen. Sie ist eine von 400 Flüchtlingen und Asylsuchenden aus 170 Ländern, die mit Niederländern zusammen im selben Viertel, in Overvecht, in der Stadt Utrecht leben.

Dema meint: "Das Asylantenzentrum liegt in der Stadt, wir sind also mitten drin, auch wenn für uns alles neu ist, so fühlen wir uns wie Einwohner und Nachbarn, nicht wie Flüchtlinge."

Der Plan Einstein umfasst Sprachkurse, Kurse in Management, Coaching. Ziel ist es, gegenseitige Vorurteile zu überwinden. Johan Van Doorn ist einer der Niederländer im Viertel. Er sagt: "Ich habe an einem Managementkurs teilgenommen. Dadurch bin ich mit den Flüchtlingen in Kontakt gekommen. Zuerst war mir das nicht ganz geheuer, aber ich war überrascht. Das sind sehr nette Menschen, die Flüchtlinge."

Plan Einstein, eine Erfolgsgeschichte. Zwei Menschen haben ihren Traum verwirklicht. Johan hat seine Firma gegründet, Dema fängt im September an der Universität an, Internationales Recht zu studieren.