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WHO: Ebolaausbruch "auf Messers Schneide"

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WHO: Ebolaausbruch "auf Messers Schneide"

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Die Demokratische Republik Kongo hat gerade mit Ebola-Impfungen begonnen, da warnt die Weltgesundheitsorganisation vor einer epidemiologischen Krise. Die WHO hat bereits über 7.500 Dosen Ebola-Impfstoff in den Kongo geschickt, 540 davon für die Region, in der die vier Ebola-Fälle bestätigt wurden.

Dr. Peter Salama ist Australischer Epidemiologe und leitet seit 2016 das Notfallprogramm der WHO:

"Epidemiologisch stehen wir auf Messers Schneide, erst die nächsten Wochen werden zeigen, ob sich dieser Ausbruch über andere Gebiete ausbreiten wird oder ob wir ihn unter Kontrolle halten können."

Einige Patienten verweigern sich den Impfungen, sie halten die Infektion für eine mystische Krankheit. Fluch, Zauberei und Aberglaube sind tief verwurzelt, die Mehrheit der Einwohner hat Verständnis für die Patienten, die sich nicht in Krankenhäusern behandeln lassen.

Zwei von drei Ebola-Patienten, die aus der Quarantäne geflohen sind, sind bereits gestorben, sagte der Leiter der medizinischen Hilfsorganisation Medecins Sans Frontieres. Der dritte Patient wurde gefunden und steht unter Beobachtung.