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Pro-palästinensischer Protest beim Giro d'Italia

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Pro-palästinensischer Protest beim Giro d'Italia

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In Rom wurde gegen den Giro d'Italia protestiert, weil drei Etappen in Israel stattfanden. Anfang und Ende des diesjährigen Rennklassikers sind umstritten, einmal politisch, einmal sportlich. Sportlich, weil Sieger Chris Froome unter Dopingverdacht steht, politisch, weil den Veranstaltern vorgeworfen wird sich von Israel instrumentalisieren zu lassen. Die hatten gehofft, hatten gehofft, die Politik ausblenden zu können, allerdings war schon die Streckenführung durch Jerusalem ein Politikum, bei dem die Veranstalter vor der israelischen Regierung einknickten: die Rede war von Westjerusalem, das israelische Sportministerium drohte mit Entzug der Finanzierung, denn es gäbe es nur ein unteilbares Jerusalem, und das liege in Israel.

Der in der Region isolierte jüdische Staat bemüht sich immer wieder um positive Bilder und Nachrichten, mit Werbespots und Kampagnen versucht Israel schon lange, sein Image zu verbessern. Der Giro dürfte Teil dieser Strategie sein, den der Protest in Rom auszuhebeln versuchte.