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Dänemarks größter Supermarkt will Plastikverpackungen verbannen

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Dänemarks größter Supermarkt will Plastikverpackungen verbannen

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„Wir benutzen viel zu viel Plastik“, sagt Jytte Pedersen, Rentnerin aus Kopenhagen bei ihrer morgendlichen Einkaufsrunde. Dieser Meinung sind viele Dänen. Sie sind in Europa Vorreiter beim Recyceln und der Vermeidung von Plastikmüll.

Der Discounter „Netto“ fordert seit kurzem Pfand für Tüten aus Kunststoff. Die Supermarktkette „Coop“ legt jetzt nach. „Wir werden schauen, wie wir die Verpackung unserer 4000 Produkte optimieren und nachhaltiger machen können“, sagt „Coop“-Sprecherin Signe Frese Hansen.

Plastik-, Metall- und Glasverpackungen sollen nach und nach durch umweltfreundlichere Materialien ersetzt werden. Die Kunden freut‘s.

„Man könnte viel mehr Waren in Pappe oder Papier verpacken“, sagt die Rentnerin Birgit Ernst. „Es wäre schön, wenn Gemüse in Papier gehüllt wäre. Diese Tomaten könne man dann nur nicht mehr sehen“, findet Studentin Ingrid Chalmer, die in Plastik verpackte Tomaten in der Hand hält.

Dänemark, ein Beispiel, dem durch das geplante EU-Plastikverbot bald viele Länder folgen müssen. Die EU-Kommission will bald Einwegprodukte aus Kunststoff verbieten – wie Wattestäbchen oder Strohhalme.