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Kaliningrad: Die WM in der Exklave

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Kaliningrad: Die WM in der Exklave

Kaliningrad: Die WM in der Exklave
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Vier Gruppenspiele - darunter die Partie Schweiz gegen Serbien - werden während der Fußball-Weltmeisterschaft in Kaliningrad ausgetragen. Aufgrund der besonderen Lage der Stadt und der gleichnamigen Oblast als Exklave könnten Anhänger der Mannschaften Quartier in den nahegelegenen Nachbarländern Polen und Litauen beziehen und nur zu den Spielen ins frühere Königsberg reisen. Doch so einfach ist es nicht, betont Kaliningrads Andrej Jermak, Minister für Kultur und Fremdenverkehr.

„Wenn jemand die Reisezeit verkürzen will, ist der beste Weg, nach Kaliningrad zu fliegen. Sollten sich unsere Gäste entschließen, in Polen zu übernachten und per Bus oder Privatwagen in die Oblast Kaliningrad fahren, sollten sie vorher berücksichtigen, dass das Passieren der Grenze Zeit in Anspruch nimmt. Das geht nicht so schnell und dauert sicher länger als eine Stunde oder eineinhalb Stunden“, sagt Jermak.

In der polnischen Stadt Danzig etwa, rund zweieinhalb Autostunden von Kaliningrad entfernt, haben sich Tausende Fußballanhänger angesagt - auch um die hohen Preise im WM-Gastgeberland zu umgehen. Ein Zuckerbäcker in der Hafenstadt hat angesichts des Ansturms sogar eigens Konfekt in den Farben der Teilnehmerländer in sein Sortiment aufgenommen.