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8 Stunden im Restaurant: Bitterböse Tweets zu Mariano Rajoy

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8 Stunden im Restaurant: Bitterböse Tweets zu Mariano Rajoy

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REUTERS
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Im Parlament in Madrid war Mariano Rajoy nicht, als die Nationalisten aus dem Baskenland - der Partido Nacionalista Vasco (PNV) - am Donnerstag bekannt gaben, dass sie beim Misstrauensvotum gegen den konservativen Ministerpräsidenten stimmen wollen. Damit ist höchstwahrscheinlich das Ende der Amtszeit von Mariano Rajoy besiegelt.

Die Sozialisten (PSOE), die den Antrag als Reaktion auf die Urteile in einem Korruptionsskandal gegen Rajoys konservative Volkspartei (PP) eingebracht haben, hatten mit der Entscheidung der baskischen PNV die erforderliche absolute Mehrheit von 176 Stimmen des 350-köpfigen spanischen Parlaments hinter sich gebracht. Damit wäre der Weg für Sozialistenchef Pedro Sánchez (46) frei, die Nachfolge Rajoys anzutreten.

Scherzhaft sieht ein Twitterer Regierungschef Rajoy schon auf dem Weg nach Belgien - wie vor ein paar Monaten den Chef der katalanischen Regionalregierung, Carles Puigdemont, den Rajoy abgesetzt hatte.

Es macht auch der Witz die Runde, Rajoy sei gar nicht so unzufrieden mit seiner Situation, denn jetzt könne er in aller Ruhe und alleine vor dem Fernseher die Fußball-WM in Russland verfolgen.

Tatsächlich war Mariano Rajoy acht Stunden lang in einem Restaurant - nicht sehr weit vom Parlament in Madrid entfernt. Dort waren offenbar auch mehrere Minister. Einige meinen, der Regierungschef wollte sich von ihnen verabschieden. Der Sender LA SEXTA hat als erster Rajoy beobachtet, als er nach immerhin acht Stunden aus dem Restaurant kam.

In den sozialen Medien kritisieren einige, dass weder Mariano Rajoy noch der Chef der Ciudadanos Albert Rivera am Donnerstag Nachmittag im Abgeordnetenhaus anwesend waren.

Rita Bosaho zeigt Rajoy dann schon mal beim Abschiednehmen.

Natürlich hat auch Carles ¨Puigdemont reagiert - auch auf Deutsch.

Doch wer saß statt Mariano Rajoy auf dessen Platz im Abgeordnetenhaus: die Tasche der Vizeregierungschefin. Dazu heißt es auf Twitter, man wolle nicht von einer Tasche regiert werden.

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