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Guatemala: Feuervulkan rumort weiter

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Die Suche nach Verschütteten am Feuervulkan in Guatemala muss vorerst abgebrochen werden. Zu groß sei die Gefahr eines erneuten Ausbruchs teilte der Katastrophenschutz mit. Noch immer werden mehr 100 Menschen vermisst.

Im Interview mit Euronews sagte der Sprecher des Katastrophenschutzes (CONRED) David de León (CONRED): "Die Arbeit ist wegen der Lava und des Regens weiterhin gefährlich für die Menschen, das könnte Lahars und Schlammlawinen auslösen. Es ist wichtig, die Situation in dieser Zone zu beachten, also ob die Bedingungen den Einsatzkräften eine Rückkehr erlauben."

Es ist nicht das erste Mal, dass die Helfer ihre Arbeit unterbrechen. Immer wieder drohte das Risiko eines erneuten Ausbruchs. Der Katastrophenschutz hat auch um internationale Unterstützung gebeten: "Dieser Aufruf zielt auf den Wiederaufbau. Es ist jetzt wichtig, dass die Menschen, die sich in Notunterkünften befinden und die Schaden erlitten haben, wieder ein normales Leben führen können."

Bei dem Ausbruch am Sonntag kamen mindestens 99 Menschen um Leben. Mehrere Dörfer in unmittelbarer Umgebung zum Vulkan wurden von einem Strom aus Asche, Gestein und heißen Gasen überrascht.