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Fall Susanna F.: Das sagt die Bevölkerung

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Der Iraker Ali B. hat bei einer Vernehmung durch die deutsche Justiz in Wiesbaden gestanden, die 14-jährige Susanna F. getötet zu haben. Der 20-Jährige bestritt allerdings eine Vergewaltigung. Die Leiche war am Mittwoch in Wiesbaden gefunden worden.

euronews befragte im Mainzer Stadtteil Bretzenheim, wo Susanna F. lebte, Passanten zu dem Fall.

„Ich finde das ganz furchtbar, dass so etwas passiert. Gräuslich“, sagt ein Mann. „Auch so ein junger Mensch, der so was macht mit 20 Jahren. Das ist unvorstellbar. Ich habe selbst eine Tochter, die auch schon 30 ist, aber es ist unglaublich, was in so einem jungen Menschen vorgeht. Ich bin total erschüttert. Ganz schlimm.“

Eine Frau sagt: „Der Fall Susanna tut mir total weh, weil ich selbst Kinder habe und das wäre ein Drama, wenn das meiner Tochter passiert wäre. Und ich verstehe dann auch den Hass, der langsam wieder auf die Ausländer leider übergeht, obwohl es in Deutschland auch genug solche Menschen gibt.“

Und eine andere Anwohnerin meint: „Das ist schlecht für die Flüchtlinge, wo alle hier sind. Wenn man so was erlebt, gell?“

Ali B. wurde am Samstag zurück nach Deutschland geflogen, er war zuvor mit seiner Familie in den Irak gereist. Er sitzt jetzt in Frankfurt in Untersuchungshaft.