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Merkel und Kurz beraten über Flüchtlingspolitik

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Merkel und Kurz beraten über Flüchtlingspolitik

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr österreichischer Amtskollege Sebastian Kurz haben in Berlin unter anderem Fragen der Einwanderungs- und Migrationspolitik erörtert. Österreich tritt am 1. Juli den Vorsitz im Rat der Europäischen Union an. Über die Dringlichkeit des Themas sind sich Merkel und Kurz einig.

Merkel betonte: „Ich glaube, dieses Thema hat das Potenzial, Europa schweren Schaden zuzufügen - dem Raum der Freizügigkeit, dem Schengenraum. Deshalb stimmen wir auch darin überein, dass gerade der Außengrenzenschutz ein zentraler Punkt ist, um illegaler Migration zu begegnen.“

Kurz sagte: „Nicht jeder, der auf der Welt unter Verfolgung leidet, kann in Europa oder in Mitteleuropa ein besseres Leben finden. Wir müssen daher die Außengrenzen schützen und gleichzeitig die Hilfe vor Ort ausbauen, um den Menschen in den Herkunftsländern bestmöglich zu helfen.“

Der Kanzler betonte, Österreich wolle den sechsmonatigen Ratsvorsitz, den sein Land zum dritten Mal innehat, nutzen, um bei diesem Thema - so wörtlich - einen ordentlichen Schritt voranzukommen.