Eilmeldung

Eilmeldung

Fröhliche Kids in Nordkorea: Trumps 4 Min. Propaganda-Video für Kim

Sie lesen gerade:

Fröhliche Kids in Nordkorea: Trumps 4 Min. Propaganda-Video für Kim

Fröhliche Kids in Nordkorea: Trumps 4 Min. Propaganda-Video für Kim
© Copyright :
REUTERS/Jonathan Ernst
Schriftgrösse Aa Aa

Die Journalisten, die in Singapur auf die Pressekonferenz von Donald Trump warteten, bekamen das vier Minuten lange Video auf zwei riesigen Leinwänden gezeigt. Viele glaubten an einen Progandafilm aus Pjöngjang, aber danach erfuhren sie, dass der US-Präsident persönlich den Werbefilm in Auftrag gegeben hatte - für seinen Gipfelpartner Kim Jong Un.

"A STORY OF OPPORTUNITY FOR NORTH KOREA" (Eine Geschichte der Chance für Nordkorea) ist der Titel des Videos, - produziert von DESTINY PICTURES für zwei Staatenlenker, die dem Video zufolge den Wandel in der Geschichte verkörpern: Kim und Trump. Zwei Führer, die die Dunkelheit in Licht verwandeln, für eine bessere Zukunft sorgen und Geschichte schreiben können. Kim Jong Un wird im Video als "chairman" (Vorsitzender oder Chef) bezeichnet, Negatives kommt nur in der Vergangenheit vor, die es hinter sich zu lassen gilt.

Der Gründer von "Destiny Pictures", Marc Castaldo, schreibt aber auf Twitter, er wolle wissen, warum der Name seiner Firma benutzt worden sei (siehe unten).

Einige Korrespondenten meinen, Trump habe ganz wie der Immobilienhändler gehandelt, der er einst war und der es gewohnt war, Angebote möglichst attraktiv zu unterbreiten.

Donald Trump erklärte später auf der Presskonferenz, Kim Jong Un habe sich das Video auf dem iPad angeschaut und es habe ihm gefallen, zumindest glaube der US-Präsident das.

Im Video laufen zunächst fröhliche Kinder durch Nordkorea, die Musik erinnert an Hollywood, der gesamte Clip an einen Trailer für einen Blockbuster. Das White House hat das Filmchen auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Sehen Sie selbst.

Und hier können Sie sehen, wie der Clip in Singapur gezeigt wurde.

Auf Twitter gibt es vielfältige Reaktionen.

So fragt sich der Chef von "Destiny Pictures", warum der Name seiner Firma benutzt wurde.