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"Football for Friendship" - Freunde für immer

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"Football for Friendship" - Freunde für immer

"Football for Friendship" - Freunde für immer
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Jedes Jahr wird das "Football for Friendship"-Turnier größer: Jugendliche aus 211 Ländern sind zur 6. Ausgabe des Gazprom-Projekts nach Moskau gekommen: Den Mädchen und Jungen sollen die grundlegenden Werte vermittelt werden, für die der Fußball steht:

"Football for Friendschip' ist ein Sozialprojekt, es geht nicht nur um Fußball, es geht auch um Freundschaft und Austausch zwischen Kindern. Mit unserem Programm wollen wir grundlegende Werte vermitteln, für die der Fußball steht wie Gleichheit und Frieden. Das ist unser Hauptziel. Und die jungen Fußballspieler setzen das ohne Probleme um", sagt Viktor Zubkov, Gazprom-Aufsichtsratvorsitzender.

Die 12 bis 14 Jahre alten Kinder wurden in 32 internationale Mannschaften eingeteilt. Sie zeigen, dass unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Traditionen kein Hindernis für Fair Play sind und dass Freundschaft Grenzen überwinden kann.

Chanwoo Kim aus Südkorea: "Ich bin glücklich, weil ich viele Freunde aus der ganzen Welt gefunden habe. Ich komme aus Südkorea, er kommt aus Nordkorea, wir haben uns hier getroffen und sind beste Freunde geworden!"

Die jungen Spieler tauschen blaue und grüne Freundschaftsbänder aus - die Farbe grün steht für das Fußballfeld, blau symbolisiert den friedlichen Himmel. Dieses Jahr begann das Turnier kurz vor der Fußball-WM, alle Teilnehmer bekamen auch ein Ticket für das Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien.

Swan Dram aus Frankreich: "Es ist eine große Ehre, hier in Russland während der Weltmeisterschaft spielen zu dürfen, das macht man nur einmal im Leben, ich habe da eine einzigartige Chance bekommen! Ich finde gar nicht die Worte, so schön ist das."

Mädchen und Jungen spielen zusammen - Gleichheit ist einer der Werte, die das Programm fördern will: "Ich bin sehr stolz, hier zu sein, ich will eine gute Fußballspielerin werden, so wie Mata", sagt Wadia Chery aus Haiti.

Bogdan Batalin war der jüngste Schiedsrichter auf dem Rasen. Der 14-Jährige kommt aus dem sibirischen Irkutsk: "Fußball ist gut für Freundschaften, denn auf dem Spielfeld sind alle gleich. Für mich ist das eine tolle Erfahrung, denn ich will Profi-Schiedsrichter werden. Hier kann ich mich mit anderen Schiedsrichtern austauschen und sehen, wie Fußballer aus anderen Ländern spielen."

Jeronimo Rodriquez Uruena aus Kolumbien war einer der besten Spieler - er schoss mehr als zehn Tore und führte seine Mannschaft damit zum Turniersieg: "Ich bin so glücklich, das ist einfach super!" Und Cameron, Torhüter aus dem karibischen Inselstaat Dominica ergänzt: "Was für ein Erlebnis, wir haben ein Turnier in Russland gewonnen!"

Das "Football for Friendship"-Projekt hat inzwischen mehr als drei Millionen Unterstützer: Der russische Fußballer Alexander Kerschakow erklärt das Erfolgsrezept: "Das Projekt 'Football for Friendship' wird von Jahr zu Jahr größer und es nehmen immer mehr Länder teil. Und das vor allem dank dieser Jungen und Mädchen selbst, und der Botschaft, die sie mit nach Hause nehmen, wo sie versuchen, die Welt zum Besseren zu verändern."

Jeronimo und Cameron haben sich geschworen, für immer Freunde zu bleiben - so wie alle anderen, die beim Kicken neue Freunde gefunden haben.