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OECD: Deutschland ist bei Einwanderern so beliebt wie die USA

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OECD: Deutschland ist bei Einwanderern so beliebt wie die USA

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Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Zuwanderer in wirtschaftsstarke Länder erstmals seit 2011 gesunken. Das bestätigt ein Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Im Vergleich zum Jahr 2016 ging die Immigration um rund fünf Prozent zurück. Das liegt vor allem daran, dass die Zahl anerkannter Flüchtlinge deutlich abgenommen hat.

"In OECD-Ländern halten sich derzeit rund 5,3 Millionen Flüchtlinge auf - allein die Türkei beherbergt mehr als die Hälfte von ihnen. Diese Zahl repräsentiert jedoch nur etwa 24 Prozent der Menschen, die weltweit auf Schutz angewiesen sind", erklärt OECD-Generalsekretär Angel Gurria.

2017 wurden im OECD-Raum 25 Prozent weniger Asylanträge gestellt als im Vorjahr. In der EU ging die Zahl noch deutlicher zurück - um etwa die Hälfte.

Afghanistan, Syrien und der Irak waren die drei wichtigsten Herkunftsländer. Die meisten Menschen beantragten in den USA Asyl (330.000), gefolgt von Deutschland (198.000).

Damit haben die Vereinigten Staaten die Bundesrepublik als Ziel Nummer eins für Flüchtlinge wieder überholt - erstmals seit 2013. Österreich und die Schweiz belegen bei der Zahl neuer Asylbewerber die Plätze 12 und 14.

Vergleicht man den Zuzug von Einwanderern allgemein, teilen sich die USA und Deutschland die Spitzenstellung. Die meisten Menschen, die nach Deutschland umsiedeln, kommen aus EU-Ländern wie Rumänien, Polen oder Bulgarien.