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Trump: Kinder nur noch mit Eltern gemeinsam inhaftieren

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Trump: Kinder nur noch mit Eltern gemeinsam inhaftieren

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US-Präsident Donald Trump beendet nach massiver Kritik die Trennung von Flüchtlingsfamilien an der mexikanischen Grenze. Per Präsidentendekret verfügte er, das Eltern und Kinder nun gemeinsam statt getrennt inhaftiert werden, wenn sie beim illegalen Grenzübertritt gefasst werden. Das Repräsentantenhaus muss noch über einen Gesetzentwurf abstimmen, der die gemeinsame Inhaftierung ermöglicht.

Trump sagte bei Unterzeichnung des Dekrets:

"Wir halten die Familien zusammen, das wird das Problem lösen." Gleichzeitig bleibt die Grenze stark, und wir zeigen weiter Null Toleranz. Die gilt gegenüber Menschen, die illegal in unser Land einreisen.“

Rund 2300 Kinder wurde bisher von ihren Eltern getrennt. Nachdem Bilder von Kindern in Maschendrahtkäfigen öffentlich wurden, distanzierten sich auch Teile der republikanischen Partei, es hagelte Kritik.

Vom Papst bis zur eigenen Frau Melania, dazu Demonstrationen in der amerikanischen Öffentlichkeit: der Gegenwind zeigt Wirkung – die harte Grenzpolitik allerdings auch: Migranten sind verunssichert, ob sie den Grenzübertritt wagen sollen.

Allerdings schafft diese Kehrtwende Trumps ein neues, zumindest juristisches Problem: nach geltendem Recht dürfen Kinder nach der illegalen Einreise nicht mit ihren Familien in Gefängnissen festgehalten werden.