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EU: Letztes Hilfspaket für Griechenland steht

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EU: Letztes Hilfspaket für Griechenland steht

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Zum Abschluss der jahrelangen Rettungsprogramme soll Griechenland im Sommer noch einmal Milliardenhilfen und Schuldenerleichterungen bekommen.

Ziel ist, dass sich Griechenland ab August wieder ohne Hilfe am Kapitalmarkt finanzieren kann. Der strikte Spar- und Reformkurs stößt auch auf Kritik:

"Das bedeutet nicht, dass die Wirtschaft sich erholen wird. Es hat Auswirkungen auf die einfachen Leute. Es wird Jahre dauern, bis ein Effekt zu sehen ist".

"Ich glaube nicht, dass die Krise vorüber ist. Die Krise ist immer noch da. Wir haben gerade eine Lebensverlängerung bekommen".

"Die Wirtschaft ist ein Kreislauf. Wir haben eine sehr harte Zeit durchgemacht. Ich denke, dass es am wichtigsten ist, dass unsere Wirtschaft wiederbelebt wird".

Die europäischen Finanzminister loben die positive Entwicklung und die Anstrengungen der Regierung in Athen. Dazu Wirtschaftsprofessor Panagiotis Petrakis:

"Sie sollten nicht denken, dass nur weil man eine buntere Umgebung schafft, diese Entwicklungen die Realität neu einfärben. Auf der anderen Seite sind diese Schritte positiv zu werten".

"Bereits im Februar 2010 hatte der damalige EU-Kommissar für Finanzen, Olli Rhen, nach den ersten Maßnahmen erklärt: "Die Griechen sind mutig". Im Juni 2018, nach dem Treffen der Eurogruppe, erklärt sein Nachfolger Pierre Moscovici: "Die griechische Krise ist in Luxemburg vorbei." Aber alle Seiten geben zu, dass kontinuierliche Anstrengungen zur Erholung der Realwirtschaft erforderlich sind".