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Tränen und Entsetzen nach deutschem WM-Aus

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Tränen und Entsetzen nach deutschem WM-Aus

Tränen und Entsetzen nach deutschem WM-Aus
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Nicht nur beim früheren Weltmeister Thomas Müller fließen die Tränen. Ob bei den deutschen Fans im Stadion in Kasan, beim Public Viewing oder im Netz,überall herrscht nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft blankes Entsetzen.

Auf der Berliner Fanmeile am Brandenburger Tor weinen schwarz-rot-gold-geschmückte Gäste bitterlich. Aus dem kollektiven Stöhnen über verpasste Chancen wird ein tiefes Seufzen.

Viele schlagen die Hände entsetzt vors Gesicht, andere stützen sich erschöpft auf die Absperrgitter, die Köpfe zum Boden. Hinschauen will erstmal kaum noch jemand.

In Hamburg beim Public Viewing stehen 20 000 Fans nach dem Spiel regungslos zusammen, die Hände vor dem Gesicht oder die Arme verschränkt.

Ein Fan wird am Boden sitzend von einer Frau getröstet. Als die meisten schon gegangen sind, sitzt ein Fan enttäuscht auf seiner Deutschlandflagge am Boden.

Doch während viele wütend sind, zeigen sich vor allem Sportler in den Sozialen Medien verständnisvoll und zuversichtlich.

"Es ist leicht, stolz auf unser Team und Land zu sein, wenn wir Titel gewinnen. Gerade jetzt sollten wir zusammenrücken, aus unseren Fehlern lernen und nach vorne schauen". Das schreibt der frühere Nationalspieler Arne Friedrich.

Und Ex-Skispringer Sven Hannawald findet das Vorrunden-Aus zwar bitter, meint aber auch: Nach dem Weltmeistertitel 2014 und dem gewonnenen Confed Cup 2017 weiter zu funktionieren, sei fast unmöglich. "Also, liebe 75 Mio-Bundestrainer. Bleibt locker".