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Starker Regen stürzt Teile Griechenlands ins Chaos

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Starker Regen stürzt Teile Griechenlands ins Chaos

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Schwere Regenfälle haben in Teilen Griechenlands zu Überschwemmungen geführt. Besonders angespannt ist die Lage in Magoula, gut 20 Kilometer westlich der Hauptstadt Athen. Dort wurden Häuser und Gärten geflutet, die Anwohner stehen teils knöcheltief im Wasser.

Eine 63-jährige Frau sagt: „Egal wie viel es regnet, normalerweise sickert in meinem Garten das ganze Wasser in den Boden. Diesmal ist das anders. Als wir den roten Schlamm auf uns zuströmen sahen, sind wir losgerannt. Wir haben Löcher in die Gartenmauer geschlagen, aber das Haus ist noch immer überflutet."

Auch ihr Nachbar ist fassungslos: „Überall nur Wasser! Es kam von dieser Seite und von dort den Berg herab auf unsere Häuser zu. Natürlich ist es dann nach drinnen geflossen, wohin auch sonst. Wir haben Mauern niedergerissen und alle Abwasserkanäle geöffnet, damit es abfließen kann."

Die Feuerwehr musste in den vergangenen Tagen rund 400 Mal ausrücken. Mehrere Dutzend Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.

Von den Unwettern betroffen sind auch bei Touristen beliebte Regionen wie die Halbinsel Chalkidiki im Norden Griechenlands und eine Gegend nahe Larisa im Zentrum des Landes. Ab dem Wochenende können Urlauber und Anwohner aufatmen. Dann meldet sich laut Meteorologen der Sommer zurück.