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Brexit: "Das ist der letzte Aufruf an die Briten"

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Brexit: "Das ist der letzte Aufruf an die Briten"

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In neun Monaten verlässt Großbritannien die Europäische Union. Doch in den Brexit-Verhandlungen geht es seit Wochen nicht voran. Beim Gipfel in Brüssel erhöhten die verbleibenden EU-Staaten nun den Druck: London müsse für mehr Tempo und Konkretes sorgen.

EU-Ratspräsident Donald Tusk warnte: „Beim Thema Brexit haben die EU-27 das bisher Erreichte zur Kenntnis genommen. Doch es liegt noch viel Arbeit vor uns. Und die schwierigsten Aufgaben bleiben ungelöst. Wenn wir bis Oktober eine Einigung erzielen wollen, brauchen wir schnelle Fortschritte. Das ist der letzte Aufruf an die Briten, die Karten auf den Tisch zu legen."

Warten auf Mays Weißbuch

Persönlich konnte Regierungschefin Theresa May diesen Appell nicht mehr entgegennehmen. Sie verließ den EU-Gipfel in der Nacht zum Freitag frühzeitig mit den Worten:

„Ich betone, dass wir einen Deal wollen, der für Großbritannien und unsere europäischen Partner funktioniert. Und dass wir, wenn wir zusammenarbeiten, zum Wohlstand und zur Sicherheit des anderen beitragen können. Wir werden in Kürze ein Weißbuch veröffentlichen. Ich möchte, dass sich die Verhandlungen danach beschleunigen und intensivieren.“

Das Problem der irischen Grenze

London sei bereit, einen Gang hochzuschalten. Das fordert May ich auch von der Europäischen Kommission und der Europäischen Union.

Größter Knackpunkt der stockenden Verhandlungen ist die irische Grenze. Brüssel fordert von London Klarheit, wie nach dem Brexit Kontrollen zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland vermieden werden können.