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Hubschrauberflucht "hätte nicht passieren dürfen"

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Hubschrauberflucht "hätte nicht passieren dürfen"

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Nach der spektakulären Helikopter-Flucht aus einem französischen Gefängnis sucht ein Großaufgebot der Polizei weiter nach dem geflohenen Häftling.

Ein solcher Ausbruch sei nicht akzeptabel, sagte der französische Premierminister Édouard Philippe. So etwas hätte nicht passieren dürfen. Außerdem sagte er: "Sofort nach dem Ausbruch haben wir 2900 Polizisten und Gendarmen abgestellt, um ihn zu suchen. Er ist gefährlich und zu allem entschlossen.

Der 46 Jahre alte Redoine Faïd war am Sonntag aus dem Gefängnis entkommen. Er ist laut Medienberichten mehrfach zu Haftstrafen unter anderem wegen schweren Raubes verurteilt worden.

Er hatte im Jahr 2013 schon einmal mit einem Gefängnisausbruch von sich reden gemacht. Damals hatte er vier Wärter als Geiseln genommen.

Fluglehrer zusammengeschlagen

Diesmal hatten drei bewaffnete Komplizen einen Fluglehrer samt Hubschrauber in ihre Gewalt gebracht und ihn gezwungen, in einem Hof des Gefängnisses gelandet.

Der Ausbruch dauerte nach Angaben der Behörden nur wenige Minuten, es wurde niemand verletzt.

Der Helikopter wurde später in 60 Kilometer Entfernung vom Gefängnis gefunden. ebenso der Pilot, der zusammengeschlagen - aber am Leben - war und unter Schock stand.